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  Die Schweizer Weine
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Kräftemessen der Schweizer Weine

Zum dritten Mal wird dieses Jahr der Grand Prix du Vin Suisse, der grösste unabhängige Wettbewerb für Schweizer Weine, ausgetragen. 1860 Weinmuster wurden an den von Coop präsentierten und vom Weinmagazin VINUM sowie der Walliser Vereinigung VINEA organisierten Concours eingesandt. Ein Rekord.

„Qui seront les stars du vin Suisse ? – Wer wird der Star des Schweizer Weins?“ lautete der Slogan, mit dem die Winzer im Frühjahr aufgefordert wurden, am Grand Prix du Vin Suisse teilzunehmen. Die Ausschreibung ist auf enormes Interesse gestossen: 460 Kellereien aus allen Landesteilen haben dieses Jahr ihre Kandidaten ins Rennen geschickt, über 20 Prozent mehr als 2007. Der Anteil der Rotweine ist mit 970 etwas grösser als der der Weissweine (890), dafür ist die klassische weisse Rebsorte der Romandie, der Chasselas, mit 302 Kandidaten der unangefochtene Star des Wettbewerbs. Der Kantone-Mix ist besser denn je, naturgemäss dominiert das Wallis als grösster Schweizer Weinbaukanton das Geschehen aber immer noch deutlich. 44 Prozent der degustierten Weine stammen aus dem Rhonetal; die Waadt steuerte gut 23 Prozent bei. Aus der Deutschschweiz nahmen vor allem Winzer aus den Kantonen Zürich, Graubünden und Schaffhausen teil. Insgesamt sind Gewächse aus 16 Kantonen geprüft worden.

Hohe Messlatte

Kein anderer Wettbewerb erlaubt eine so umfassende Übersicht über die gesamtschweizerische Weinproduktion wie der Grand Prix du Vin Suisse. Er steht unter dem Patronat des Schweizer Önologenverbandes USOE und wendet die für internationale Wettbewerbe geltenden Normen des Internationalen Weininstituts O.I.V. sowie der Internationalen Önologen-Union U.I.OE an. Damit gehört er zu den bestorganisierten („zertifizierten“) Weinconcours der Welt. Unter der professionellen Regie der in Sierre ansässigen Vereinigung VINEA hatten Ende Juni rund 120 Juroren die in elf Kategorien gegliederten Kandidaten degustiert.

Aufgrund der erreichten Punktzahl sind sechs Weine pro Kategorie für einen von jeweils drei Pokalen nominiert worden. Insgesamt erhalten, so das Reglement, maximal 30 Prozent der verkosteten Muster eine Auszeichnung. Auch Spezialpreise werden vergeben, nämlich für die höchste am Wettbewerb erreichte Note (Prix Vinissimo), für den besten Wein aus kontrolliert biologischem Anbau (Prix Bio Suisse) sowie für die gesamthaft erfolgreichste Kellerei („Winzer des Jahres“). Diese Preise werden von Coop offeriert. Die Liste der nominierten Weine ist einzusehen unter : www.grandprixduvinsuisse.ch.

Ein Fest für den Schweizer Wein

Am Freitag, 7. November 2008 hat das bange Warten für die Erzeuger der 66 nominierten Weine ein Ende: Dann nämlich – und erst dann! – wird bekannt gegeben, welches die Kategoriensieger und Sonderpreisgewinner sind. Die Preisverleihung sowie das rauschende Fest zum Anlass, die Nacht des Schweizer Weins, finden in Zürich-Sihlcity statt (siehe Kasten). Zum gleichen Zeitpunkt kommt, ihm Rahmen der Preisverleihung, auch der neue Schweizer Weinführer (Guide des Vins Suisses) 2009/2010 heraus, der den prämierten Gewächsen ein eigenes Kapitel widmet. Die 3. Ausgabe des von Ringier editierten Nachschlagewerks führt alle wichtigen Kellereien des Landes sowie die Besonderheiten der verschiedenen Weinregionen auf. Es ist auf Deutsch, Französisch und neu auch auf Englisch erhältlich : www.schweizer-weinfuhrer.ch.

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